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1. Lugana Ottella - DOC 201...
Der frische und sehr delikate Lugana von Ottella ist einer der besten Weißweine des südlichen Gardaseegebietes und erfreut sich immer grösserer Popularität: Einladend strohgelbe...
€ 8,30
= € 11.07/l
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2. Pfefferer Dolomiti Goldm...
Die Pfefferer-Traube gilt als eine der ältesten Rebsorten überhaupt, es handelt sich in der Tat um eine Variation der (Gold-)Muskateller-Traube. In Südtirol und im Trentino finden wir...
€ 7,90
= € 10.53/l
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3. Soave Classico 'San Mich...
Helle, strohgelbe Farbe im Glas. Im Duft fein und delikat nach Feldblumen, Kamille und Hollunder. Am Gaumen angenehm erfrischend, durchzogen von feinnerviger Säure, das Finish erinnert an...
€ 7,50
= € 10.00/l
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4. Vernatsch Meraner Kueche...
Der 'Küchelberger' - ein leichter und trockener Rotwein - ist der wohl bekannteste Vernatsch-Wein Südtirols. Seine Farbe ist leuchtend rubinrot, im Bukett erkennt man ein schönes Spiel...
€ 6,50
= € 8.67/l
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5. Chardonnay Klassiker 'Al...
Chardonnay-Trauben aus dem Weinanbaugebiet um Salurn, dass sind die Hauptdarsteller dieses Weines. Schöne strohgelbe Farbe mit grünen Nuancen, sehr delikates und edles Bukett. Harmonisch...
€ 7,80
= € 10.40/l
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Bevor ein Wein gut sein kann, muß er ehrlich sein!
Der globalisierte Wein ist mehr denn je eine Tatsache
Heutzutage gibt es ja kaum noch ein Produkt, an dem nicht irgendein Etikett hängt. Der Zweck dieser Etiketten liegt darin, dem Verbraucher Aufschluss über Art, Beschaffenheit und vor allem Inhalt einer Ware zu geben. Was aus solchen gut gemeinten Systemen in der Praxis wird, zeigt z.B. ganz deutlich das Lebensmittel Olivenöl. Seit dem Etikettierungswahn haben sich wie auf wundersame Weise nahezu alle erhältlichen Olivenöle über Nacht in 'extra vergine' verwandelt. Nach Jahrzehnten der Arbeit in unserer Branche entschloss ich mich zu einer eigenen Form des Etiketts: Vinis-Extremis. Dieses ganz spezielle Etikett gilt nur für einige ausgesuchte Produkte. Allerdings gibt Vinis-Extremis selbst keine nennenswerten Anhaltspunkte und das könnte zu einer Instrumentalisierung oder Fehlinterpretation führen. Deshalb möchte ich versuchen, soweit mir das in wenigen Sätzen möglich ist, die Hintergünde von Vinis Extremis zu erläutern:
Der steinige Weg hin zum kunsthandwerklichen Kulturgut Wein
Irgendwie fühlte ich seit Jahren, von den allgemeinen Tendenzen des Weinmartktes so weit entfernt zu sein, dass ich mich gar nicht mehr darüber äussern wollte. Zu Formulieren, wovon ich eigentlich überzeugt bin, woran ich glaube und was vom Dasein zu erwarten sei - erschien mir als unangebracht, wenn nicht sogar überflüssig. Umso größer war die über die Zeit gewachsene Erkenntnis, dass ich keineswegs allein mit diesen Gedanken war, sondern es auch zahlreiche Gleichgesinnte gibt. Ich meine nicht die Winzer-Starrköpfe, die mir in der Vergangenheit begegnet waren, die nicht vom unangebrachten Archaismus loskamen, die ihre Weine weiterhin mit den Fehlern ihrer Großväter machen wollten. Großvätern, denen nicht die Erfahrung, der Respekt und der Wille fehlte, jedoch die fundamentalen Erkenntnise der Mikrobiologie, die Louis Pasteur erst 1857 entdeckte und dessen Erkenntnisse sehr langsam in die tägliche Praxis einflossen. Deshalb waren früher Weine in vielen Jahren unreif, sauer, oxidativ, kamig oder arm. Ich meine aber auch nicht diejenigen, die sich unkritisch auf alles stürzen, was die moderne Weinindustrie ihnen anbietet, von der Turboreife bis zum Maschinen-Wein. Aufmerksamkeit, Respekt, Präzision, Sauberkeit und Hygiene das sind die fundamentalen Erkenntnisse des modernen Weinbaus. Aktuell gibt es auch zahlreiche Praktiken bei der Behandlung des Weines, die das Gesetz zwar nicht - mehr - verbietet, wohl aber der Respekt und Anstand.
Meine Antwort auf die industrialisierte und globalisierte Entwicklung am Weinmarkt
Für mich bedeutet die natürliche Erzeugung von Wein, dass wir eine vom Starrsinn und Unwissen befreite Winzergeneration haben, welche die Integrität des Weines nicht antastet, mit zunehmend fragwürdigen Weintechniken. Eine Winzergeneration also, die erwachsen und selbstbewusst genug ist, um ohne die zügellosen chemisch-technischen Möglichkeiten der Weinindustrie zu arbeiten. Es ist nicht leicht, nach diesen Vorgaben erzeugte Weine im Handel zu finden, denn sie verlangen Sorgfalt auf der ganzen Linie, nicht nur bei Lagerung und Transport, sondern auch im Verkauf. Weine, die ein Kennerherz erfreuen, lassen sich keineswegs in großen Mengen und nach globalen Universalrezepten herstellen auch nicht von Star-Önologen. Sie sind nach wie vor das Ergebnis von harter Arbeit in Weinberg und Weinkeller - und nicht die Anwendung gängiger Schubladenrezepte einer Weinindustrie. Es stellt sich jedoch die Frage, ob man heute Kennerschaft nicht allzu oft mit Mainstream verwechselt.
Ich stehe für Individualität - für Weine die anders sind
Denn was heute zählt sind Massenumsätze mit dem Massengeschmack, dieser bestimmt heute den Markt, nicht die kleine Gemeinde der Weinliebhaber. Angesichts einer großen Zahl unterschiedlicher Aspekte und Bestimmungen hat ein nicht spezialisierter Konsument leider nur wenig Chancen, wirklich zu begreifen, worin die Unterschiede bei den jeweiligen Weinen tatsächlich bestehen. Vinis- Extremis soll hierbei eine Hilfe sein. Es soll ihnen als Weinliebhaber auf einen Blick zeigen, dass es sich bei diesem Wein um einen "ehrlichen" handelt, in dem besonders viel Mühe und Arbeit steckt. Und mir soll es als Stütze dienen - als weitere Facette der Philosophie des "buono, pulito e giusto" (gut, sauber und gerecht). Mit dem Logo Vinis-Extremis versehe ich Weine, die diese Kriterien erfüllen. Weine die anders sind, Vielfältigkeit jeder Art aufweisen, Weine die nicht auf Anhieb gefallen wollen, die Gewöhnung, Einfühlungsvermögen und etwas Erfahrung brauchen, um ihre Qualität zu entfalten, da sie nicht konform mit dem Einheitsgeschmack sind.
Kompromisslos ausgewählte Weine, ausgewählter Winzer
Vinis-Extremis ist meine Antwort auf die zunehmend industrialisierte und globalisierte Entwicklung im Weinmarkt. Vinis-Extremis ist das Bestreben hin zum handwerklichen Kulturgut, mit den typischen Elementen seines Terroirs. Das sind für mich kompromisslos ausgewählte Weine, von ausgewählten Winzern. Weine die kunsthandwerklich hergestellt werden, von Menschen die einen besonderen Arbeitseinsatz bringen, die auch unter extremen Bedingungen und in ausserordentlichen Lagen arbeiten.
Da Wein nicht von sich aus in der Natur entsteht, ist er das Resultat einer menschlichen Tätigkeit. Wir vom italienischen Weindepot stehen für die menschliche Interpretation von Wein, nicht für die zunehmende Entmenschlichung des Weinmachens und unserer Kultur.
Herzlichst Ihr
Gerhard Strunz
Copyright © 2007+ Das italienische Weindepot - vinis-extremis ® ist eine eingetragene Marke.
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