Paolo Massone, der das Weingut Bellaria von seinem Vater übernahm, gab dem achtzehn Hektar grossen Gut eine neue Richtung: Die Produktion wurde stark reduziert, das Qualitätsniveau im Gegenzug beachtlich nach oben geschraubt. Vor zwanzig Jahren unterschied sich die Arbeit der Winzer nicht sonderlich von der der Abfüller und der Genossenschaften. Heute müssen selbstvermarktende Winzer allerdings andere Wege gehen und setzen ultimativ auf Qualität. Um mit diesem Wagnis Erfolg zu haben hat sich der kleine Winzerbetrieb aus der Lombardei völlig vom üblichen und schnellen Geschehen und Methoden der Weinszene...