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San Savino | Rosso Piceno at it's best!

San Savino | Rosso Piceno at it's best!



Aus den historischen Aufzeichnungen der Gemeinde von Ripatransone geht hervor, das Serafino Capecci die Weinberge um das Weingut San Savino bereits im Jahr 1905 gepflegt und kultiviert hat. Im Jahr 1974 führte sein Sohn Vincenzo Domenico das Lebenswerk fort und begann schließlich 1988 mit der Flaschenfüllung Vermarktung der typischen Weine der Region: Rosso Piceno, Falerio und Passerina. Gegenwärtig leitet Winzer Simone Capecci das Weingut San Savino - er stellt auch die weichen für die moderne Ausrichtung des Betriebes, ohne seine Wurzeln zu vergessen. Einst waren die ‘Piceni’ - die mittelalterlichen Ureinwohner der Hügelketten von Ascoli Piceno, die Ersten welche sich um die antike Abstammung und historische Wurzeln dieser Rebsorten bemühten. Gegenwärtig legt Simone Capecci seinen Fokus auf Forschung und Innovation bei der Wiederentdeckung und Verbesserung der einheimischen Rebsorten der Gegend und deren Weine: Montepulciano, Sangiovese, Passerina und der fast ausgestorbenen Rebsorte Pecorino.

Die Weinberge von San Savino liegen im geografischen Gebiet des Rosso Piceno Superiore, in den Hügeln von Offida, Ripatransone und Acquavita mit Blick auf die Adria - etwa acht Kilometer vom Meer entfernt. Dabei befinden sich die Weinberge zwischen den Flußläufen des Trono und Tesino, auf sonnigen Hängen mit Süd-Ost Ausrichtung. Umgeben von Wäldern, Olivenhainen und steilen Schluchten auf einer Höhe von etwa 250-300 Metern über dem Meer, zudem geschützt durch die Hänge des Nationalparks Monti Sibillini. Die Cappecci’s bewirtschaften eine Fläche von knapp 25 Hektar welche zu 55% mit roten Rebsorten bestockt ist. Mehr als ein Drittel der roten Rebstöcke weist dabei ein Alter zwischen 35 und 40 Jahren auf. Bei San Savino folgt man einem konsequenten Qualitätsstandard welcher nicht zuletzt aus der erdverbundenen Familiengeschichte resultiert. - Gerardo

'Als Winzer besitzt Simone Capecci die Sensibiliät, die traditionellen Stilmittel ohne unnatürliche Eingriffe in eine moderne Form zu übertragen. Seine Weine künden von den sonnenbeschienenen Hängen der Contrada Ciafone, eine der besten Lagen im ganzen Piceno, wo Capecci geboren und aufgewachsen ist. Um einen eigenen Stil zu finden, braucht es Zeit, Einfühlungsvermögen, die Fähigkeit, von anderen zu lernen und letztlich eine Opferbereitschaft, bei der es nichts mehr ausmacht, wenn man den Großteil seiner Zeit zwischen Fässern und Reben verbringt. Das macht sich ja dann letztlich durchaus bezahlt.' - Gambero Rosso


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San Savino | Rosso Piceno at it's best!



Das von Simone Capecci geführte Weingut San Savino liegt zwischen San Bendetto (Adria) und der Provinzhauptstadt Ascoli Piceno, in Mittelitalien. Der leidenschaftliche Winzer Simone Capecci leitet das Weingut nun bereits in der dritten Generation. Er führt das Lebenswerk seines Vaters Domenico und dessen Vorfahren Serafino fort: Die Pflege und Weiterentwicklung des Weinbaus in den Hügeln von Ascoli Piceno. Er widmet sich ausschliesslich den ursprünglichen Rebsorten der Marken, darunter Montepulciano, Sangiovese, Passerina und die wiederentdeckte Gebirgsrebsorte Pecorino. Die Regeln des naturnahen Weinbaus werden gerne angewendet, was den Einbezug neuerer Erkenntnisse nicht ausschliesst - dies wird auch mit der modernen Austattung des Gärkellers zum Ausdruck gebracht.

Der Rosso Piceno - eine Cuvee aus Montepulciano und Sangiovese ist der Hauptwein von San Savino und auch der bekannteste Wein der Region Marken. Simone Capecci bereitet diesen in zwei verschiedenen Grundversionen zu: Dem rein in Edelstahl gereiften Alltagswein 'Collemura' sowie die barriquegereifte Festtagsversion 'Picus'. Dazu gesellen sich je nach Jahr und Traubenqualität noch mehrere Rosso Piceno Varianten, welche die Kreativität von Simone Capecci immer eindrucksvoll zur Schau stellen. In den letzten Jahren hat sich Simone auch verstärkt um die Weißweine der Region bemüht, darunter der trinkige Falerio dei Colli Ascolani 'Collemura' sowie die beiden hochwertigen und etwas spezielleren Weine aus alten, autochthonen Rebsorten: Der reinsortige Passserina 'Tuffila' sowie das weiße Flagschiff von San Savino, der würzig-mineralische, reinsortige Pecorino 'Ciprea'.

Seit dem Jahr 1990 haben sich der Winzer Simone Capecci und das italienische Weindepot zu einem Joint-Venture der besonderen Art zusammengeschlossen: Bei den sogenannten 'Weindepot Winzer Projekten' handelt es sich um exklusive Produkte die in enger Zusammenarbeit zwischen den Partnern geplant, umgesetzt und vermarktet werden. Die Weine aus den für uns selektionierten Jahrgangs-Fässer tragen das Siegel 'Selezione' und sind auschliesslich im italienischen Weindepot erhältlich. Im Vordergrund steht dabei Weine von höchster Qualität in regional- und terroirtypischer Art herzustellen, welche die Kultur und Tradition des Ursprungsgebietes zugleich wahren und repräsentieren. Alle 'Weindepot Winzer Projekte' beweisen auf eindrucksvolle weise das guter Wein sicherlich einen guten Preis wert ist, der am Ende aber kein übertriebener sein muss.

Die Marken sind eine geschichtsträchtige Region, jedoch immer noch ein Stück unbekanntes Italien. Der Bekanntheitsgrad liegt weit hinter der Toskana und dem Piemont zurück. Im Gegensatz zu anderen Weinbaugebieten, die durch den reichen Zufluss an Geld vieler Firmen aus der Industrie, den Banken und Versicherungen profitierten, behielten die Marken ihren ursprünglichen Charakter. Dies zum Glück, denn der übermässige Kommerz hat auch negative Einflüsse. Die qualitativ besonders herausragende Unterzone des Rosso Piceno-Gebietes befindet sich im südlichen Teil der Produktionszone, zwischen San Benedetto und Ascoli Piceno. Hier finden traditionell neben den Sangiovese- auch die Montepulcianotrauben, in steilen und geschützten Lagen, hervorragende Reife- und Wachstumsbedingungen. - Gerardo

'Wenn es um Wein geht, hat Simone Capecci ganz klare Vorstellungen: Sie brauchen reine Frucht, dichte, zahme Tannine und eine reiche Struktur, deren Feinheit nie Selbstzweck ist, sondern im Dienste einer herausragenden Süffigkeit stehen muss. Um das zu erreichen, pflegt er seine Rebhänge mit kleingärtnerischer Akribie. Hinzu kommt eine sorgfältige Arbeit im Keller, der mit moderner Technik ausgestattet ist. Ausgeklügelte Temperaturregelungsverfahren etwa geben den Erzeugnissen eine überraschende Reintönigkeit im Duft mit.' - Gambero Rosso