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Barbera | Rebsorte

Barbera | Rebsorte

Barbera ist eine norditalienische Rebsorte, die vor allem für die piemontesischen Weine Barbera d'Alba und Barbera d'Asti bekannt ist und frische, leichte Rotweine mit geringem Tanningehalt hervorbringt. Zusammen mit Nebbiolo und Dolcetto ist sie ein Synonym für das Piemont, obwohl diese dunkelhäutige Rebsorte in mehreren italienischen Weinregionen vorkommt, darunter im heimischen Piemont, in der Emilia-Romagna, in Apulien, Kampanien und sogar auf den Inseln Sizilien und Sardinien.

Die Barbera nera ist beliebt für die Herstellung farbintensiver, fruchtiger Rotweine mit leichtem bis mittlerem Geschmack, wenig Tannin und hohem Säuregehalt. Sein weiches Tanninprofil unterscheidet ihn vom Nebbiolo, seinem prestigeträchtigeren - und sehr tanninreichen - Gegenstück aus dem Piemont. Daher wird der Barbera sowohl in Mischweinen als auch in Rebsortenweinen verwendet - letztere werden immer häufiger, da Italien sich immer mehr auf die Etikettierung nach Rebsorten konzentriert.

In jungen Jahren haben die meisten Barbera-Weine einen hellroten, kirschroten Charakter, der sich vom Nebbiolo (der den Barbera oft überschattet) durch weichere Tannine und eine gewisse Rundheit unterscheidet. Bei der Reifung im Fass und der anschließenden Lagerung in der Flasche entsteht eine dichtere, säuerliche Kirschnote. Die Reifung im Fass kann auch Holzgerbstoffe hinzufügen, die die im Allgemeinen geringen Tannine der Sorte ausgleichen können. Auch eine warme, Merlot-ähnliche Pflaumennote ist häufig zu erkennen, obwohl die Sorte vom Geschmacksprofil her eher mit Mourvèdre als mit Merlot verwandt ist. Wenn eine Barbera-Rebe überhitzt wird, bringt sie vergleichsweise flache, dumpfe Weine mit Noten von Backpflaumen und Rosinen hervor, während ihr Markenzeichen, der Kirschgeschmack, in Richtung Kirsche geht. - Gerardo



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Barbera | Rebsorte | gerardo.de

Barbera, ehemals als die 'Volkstraube' bezeichnet, ist eine rote Rebsorte auf dem Piemont, welche bereits seit dem Mittelalter im Monferrato angebaut wird. Heute ist Barbera in ganz Italien (vorwiegend Piemont) verbreitet, anpassungsfähig und ertragsstark. Die aus ihr gekelterten Weine sind kraftvoll, mit relativ geringem Tannin und einer straffen Säure. Von den einstigen überschüssen der achtziger Jahre ist nicht mehr viel geblieben, die Winzer kümmern sich heute sehr um ihren Barbera. Manche bauen diese Rebsorte auch gerne im Holzfass (z.b. im kleinen Barriquefass aus).

Bereits im 13. Jahrhundert im Monferrato angebaut ist die hochwertige Barbera Traube heute in ganz Italien verbreitet. Die aus dieser autochthonen Rotwein-Rebsorte gekelterten, kraftvollen Weine werden wegen Ihrer ausgeprägt fruchtigen Aromen geschätzt. Die Barbera Traube rangiert heutzutage auf Platz drei unter den italienischen Top-Rotweinsorten: Gleich nach Sangiovese und Montepulciano.

Manchmal wird die Barbera-Traube wegen ihrer Vielseitigkeit und des hohen Ertragsreichtums auch 'die Volkstraube des Piemont' genannt. Barbera ist auch heute noch die im Piemont verbreitetste Rebsorte und dominiert in den Provinzen Asti und Alessandria, die Rebsorte ist aber auch in den Gebieten von Cuneo und Turin stark vertreten. Die mittelgroßen pyramidenförmigen, geflügelten Trauben mit stark bereiften, blauschwarzen Beeren sind mit beachtlichen Säuregehalten ausgestattet und finden in zahlreichen, zum Großteil renommierten und lange lagerfähigen Weinen Verwendung. - Gerardo