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La Jara | Prosecco Frizzante & Spumante

La Jara | Prosecco Frizzante & Spumante



Der Volksmund bezeichnet die weißen, häufig fast kreisrunden Kalksteine als 'La Jara'. Diese Kieselsteine hat der Fluß Piave über Jahrhunderte hinweg in die Gegend um Conegliano und Valdobbiadene transportiert. Man findet diese überall im Flussbett und an den Ufern der Piave - welche diesen Teil des Veneto durchkreuzt. Die Kiesel bilden auch den wertvollen Grund der Weinbergsböden und weisen wertvolle Eigenschaften zum Anbau der Prosecco Rebe auf:

Sie speichern die Tageswärme und geben diese in der Nacht langsam an die Reben ab. Das fördert die Reife der Trauben und mildert die Kaltluftströme aus den nahen Alpentälern. Ein ideales Mikroklima für den Traubenanbau für frischen Prosecco. La Jara liegt an den Ausläufern der Hügel um Conegliano und Valdobbiadene, in der Nähe der berühmten Flussinsel 'Grave di Papadopoli', mitten in den Weinbergen, die sich bis zum Ufer des Piave ziehen. Die Inhaberfamilie Marion betreibt bereits 1891 hier Weinbau. Seit 1990 führen Massimo und sein Bruder Paolo den Betrieb der Eltern mit frischem Elan fort. Den Charakter des Terroirs bringen die alteingesessenen Rebsorten am besten zur Geltung. Das Ergebnis sorgfältiger Selektion im Weinberg und einer sauberen Vinifizierung im hochmodernen Keller sind Perl- und Schaumweine mit Charakter und Finesse, die sich durch eine für das Terroir typisch florale, mineralische Note auszeichnen. Alle Weine von La Jara zeichnen sich durch eine lupenreine, strahlende Klarheit aus. - Gerardo




 

La Jara | Prosecco Frizzante & Spumante



Im Dialekt heißen die weißen und kalkhaltigen Kieselsteine welche die Gegend von Santa Maria del Piave prägen 'La Jara'. Sie sind etwa acht Kilometer südlich Conegliano, dem Zentrum des Prosecco gelegen. Die Flüsse aus den Dolomiten beförderten in Jahrtausenden die Kiesel und das Schwemmland in die Landschaft nördlich von Venedig. Unter den Kieselsteinen befindet sich eine fruchtbare, sandige und kalkhaltige Bodenschicht. Diese Bodeneigenschaften sind für den Weinbau hervorragend geeignet, wenn es der Mensch versteht, damit richtig umzugehen. Die weißen Kiesel speichern die Tageswärme und geben diese in der Nacht langsam ab, was eine wichtige Voraussetzung für die Erzeugung frischer, duftiger Weine ist. Insbesondere für den Wein aus der Prosecco-Rebe ist die Frische, das florake Bukett und eine delikate, harmonische Note von großer Bedeutung.

Das Weingut 'La Jara' ist seit 1891 im Besitz der Familie Marion. Bis heute ist es durch Erbteilung auf nur noch 40 Hektar geschrumpft. Seit 1990 wird es von den Brüdern Massimo und Paolo mit großer Hingabe bewirtschaftet. Die beiden Winzer ergänzen sich sehr gut bei den Arbeiten in Weinberg und Keller. Ein wichtiges Anliegen ist ihnen die Selektion der alten Rebstöcke zum Erhalt der lokalen Klone, da diese widerstandsfähiger gegen die unzähligen Rebkrankheiten sind. In den Weingärten wird aus überzeugung naturnah gearbeitet, der Einsatz von Kunstdünger und Chemie sind tabu. Auch bei der Düngung der Weingärten geht man einen eigenen Weg: Mit einem naturnah wirtschaftenden Rinderhaltungsbetrieb hat man einen Vertrag über den Bezug von Runderdung, denn einwandfreier Dünger ist ein rares Gut. Auch der Neubau des technologisch fortschrittlichen Kellers folgt dem Naturnahen-Gedanken. Dabei ist bemerkenswert, dass die gesamte Traubenernte und Kelterung des Lesegutes an nur einem einzigen Tag erfolgt.

Man achtet auf homogenes Lesegut mit korrektem Reifegrad, welches sofort abgebeert, sanft gepresst und der alkoholischen Gärung zugeführt wird. Eine reibungslose Abwicklung der Kellerarbeit sorgt dafür, die hohe Qualität des Traubengutes zu sichern. Nur wenige, natürlich im Weinberg vorkommende Hefen währen eine vollständige Vergärung des Mostes. Die Klärung des Mostes und des jungen Weines erfolgt durch Schwerkraft. Um einen reibungslosen Gärungsverlauf zu sichern und unerwünschte Aromen zu vermeiden, verzichtet man auf gekaufte und industriell hergestellte Trockenhefen. Aus diesem Grund werden die wichtigen Weinhefen auf dem Weingut selbst vermehrt. Für die zweite Gärung, die traditionell im Tank durchgeführt wird und mehrere Wochen dauert, werden dem fertigen Grundwein die hauseigenen Hefen und Zucker zugefügt. Je länger die zweite Gärung dauert, umso feiner ist die Perlage und umso besser bleibt die Kohlensäure im Wein gebunden. Man verzichtet auf alle aggressiven Eingriffe in der Weinbereitung und filtriert vor der Flaschenfüllung sanft, am Ende sind dies alles wichtige Schritte für die Qualität, die Integrität und die Reinheit des Endproduktes. Fazit: Bei La Jara gilt der naturnahe Ansatz nicht nur im Weinberg, sondern auch im Weinkeller. Das Institut ICEA (Institut für Ethik und Umwelt-Zertifizierung) bescheint zudem La Jara den geprüften Anbau und die Produktion. - Gerardo