Story: Südtiroler Sekt | Spumante Alto Adige
Südtiroler Sekt: Traditionelle Flaschengärung und Spitzenqualität
Südtiroler Sekt steht für elegante, feinperlige Schaumweine von höchster Qualität. Seit über 100 Jahren wird hier Sekt erzeugt, doch erst in den letzten Jahrzehnten rückte die traditionelle Flaschengärung (Metodo Classico) in den Fokus der heimischen Winzer und Sekterzeuger. Unter der Ägide der Vereinigung der Südtiroler Sekterzeuger verpflichten sich zehn spezialisierte Kellereien zu strengsten Qualitätskriterien. Kerngedanke ist: „In der Flasche perlt 100% Südtirol - von der Traube bis zum Endprodukt“. Zugelassen sind ausschließlich erstklassige Trauben der Rebsorten Chardonnay, Weißburgunder und Blauburgunder. Nur so entstehen Schaumweine mit würziger Säure, eleganter Mineralität und besonders feiner Perlage - typisch für Südtiroler Sekte.
Das Geheimnis der Südtiroler Sekterzeugung ist die klassische Flaschengärung. Anders als bei Tankgärverfahren kommt die zweite Gärung direkt in der Flasche zustande. Nach dem Belüften mit Hefe und Zucker entsteht in der geschlossenen Flasche das Kohlendioxid, das den Sekt schließlich prickelnd macht. Die Flaschen lagern anschließend mindestens 15 Monate auf der Feinhefe - bei Riserva-Auslesen sogar 36 Monate oder länger. Dabei werden die Flaschen gerüttelt, um die Hefepartikel in den Flaschenhals zu sammeln, und danach durch Einfrieren entfernt. Erst nach Zugabe einer kleinen Dosage und der Verschließung mit Naturkork und Agraffe ist der Sekt trinkfertig. Dieses arbeitsintensive Verfahren erfordert langes Hefelager und viel Handarbeit, belohnt aber mit einer besonders feinen, anhaltenden Perlage und komplexem Bukett.
Begrenzte Menge, höchste Ansprüche
Die aufwändige Herstellung schlägt sich in vergleichsweise geringen Mengen nieder: Alle Südtiroler Sekterzeuger zusammen kommen auf nur rund 400.000 Flaschen pro Jahr. Damit bleiben die Sekte selten und wertvoll. Jeder Jahrgang wird streng selektiv aus besten Weinbergslagen gewonnen. Zugleich sind alle Arbeitsgänge handwerklich geprägt - von der Lese bis zur Abfüllung und den Sekt-Spezialvorgängen. Diese Fokussierung auf Qualität statt Quantität ist zentral für den Erfolg: Seit der Gründung der Sekterzeuger-Vereinigung vor über 30 Jahren setzt man hier auf unverfälschten Genuss „100% Südtirol“. Die Kombination aus alpinem Klima, mineralischen Böden und den speziellen Rebsorten verleiht den Sekten ihre unverwechselbare Frische und Eleganz.
Führende Sekterzeuger in Südtirol
Arunda in Mölten ist die europaweit höchstgelegene Sektkellerei auf rund 1.200 Metern. Sie wurde 1979 gegründet und produziert ausschließlich nach metodo classico. Die Sekte reifen hier frostfrei gelagert in einem Bergkeller mehrere Jahre auf der Hefe. Die Cuvées bestehen aus Chardonnay, Weißburgunder und Pinot Noir aus ausgesuchten Lagen. Mit etwa 120.000 Flaschen pro Jahr zählt Arunda zu den größten Klassik-Sektbetrieben Südtirols. Das Sortiment reicht vom eleganten Brut und Pas Dosé über Blanc de Blancs und Rosé bis hin zu ausgiebig gereiften Riserva-Editionen.
Die Kellerei Meran brachte 2019 ihren ersten Jahrgangssekt auf den Markt. Der „Brut Riserva DOC 36“ ist eine Cuvée aus Chardonnay, Weißburgunder und Blauburgunder von Lagen um Meran und reift 36 Monate auf der Hefe. Er überzeugt mit feiner Perlage und zarten Brotkruste-Aromen. Auch die Cantina Kaltern ist für ihren Metodo Classico bekannt. Ihr „Brut Nature“ wird aus Pinot Noir und Chardonnay gekeltert, lagert 39 Monate auf der Hefe und kommt ohne Dosage aus. Das Ergebnis ist ein frischer, würziger Sekt mit besonders feiner Perlage.
Die Kellerei St. Pauls zählt mit der Marke Praeclarus seit 1979 zu den Pionieren. Der Praeclarus Brut aus 100% Chardonnay lagert mindestens 24 Monate auf der Hefe und glänzt mit Aromen von Mandelblüte, Pfirsich und Brotkruste sowie einer langanhaltenden Perlage. Auch das Weingut Haderburg in Salurn gilt als Traditionsadresse. Hier reifen die Sekte zwischen zwei und acht Jahren auf der Hefe, oft noch im Handrüttelpult. Basis ist biodynamisch angebauter Chardonnay, ergänzt durch Pinot Noir für die Rosévariante. Die Sekte zeichnen sich durch Tiefe, Kraft und feine Hefearomen aus.
Weitere wichtige Produzenten sind die Kellerei Kettmeir in Kaltern, die Kellerei Kurtatsch, die Sekt- und Weinkellerei Braunbach in Terlan, die Sektkellerei Lorenz Martini in Girlan und das Weingut Pfitscher in Montan. Gemeinsam bilden sie die Spitze der Südtiroler Schaumweinproduktion, die konsequent auf Metodo Classico, handwerkliche Arbeit und längere Hefereifung setzt. Jede Flasche ist ein Botschafter des Terroirs Südtirols und zeigt, dass Schaumwein hier zu den Spitzenprodukten Italiens zählt.
Wichtige Rebsorten für Südtiroler Sekt
Für Südtiroler Sekt dürfen nur drei klassische Rebsorten verwendet werden. Chardonnay ist die Hauptbasis vieler Sekte und sorgt für Frische, Struktur und Reifepotenzial. Blauburgunder verleiht Körper, Tiefe und elegante Beerennoten, während Weißburgunder Frische, Geschmeidigkeit und florale Akzente beiträgt. Alle Trauben werden etwas früher gelesen, um die lebendige Säure zu erhalten. Gemeinsam ergeben sie Schaumweine mit filigraner Säure, präziser Mineralität und aromatischer Vielschichtigkeit - das Markenzeichen des Südtiroler Sekts. - Gerardo [TS09/25]
Südtiroler Sekt steht für elegante, feinperlige Schaumweine von höchster Qualität. Seit über 100 Jahren wird hier Sekt erzeugt, doch erst in den letzten Jahrzehnten rückte die traditionelle Flaschengärung (Metodo Classico) in den Fokus der heimischen Winzer und Sekterzeuger. Unter der Ägide der Vereinigung der Südtiroler Sekterzeuger verpflichten sich zehn spezialisierte Kellereien zu strengsten Qualitätskriterien. Kerngedanke ist: „In der Flasche perlt 100% Südtirol - von der Traube bis zum Endprodukt“. Zugelassen sind ausschließlich erstklassige Trauben der Rebsorten Chardonnay, Weißburgunder und Blauburgunder. Nur so entstehen Schaumweine mit würziger Säure, eleganter Mineralität und besonders feiner Perlage - typisch für Südtiroler Sekte.
Das Geheimnis der Südtiroler Sekterzeugung ist die klassische Flaschengärung. Anders als bei Tankgärverfahren kommt die zweite Gärung direkt in der Flasche zustande. Nach dem Belüften mit Hefe und Zucker entsteht in der geschlossenen Flasche das Kohlendioxid, das den Sekt schließlich prickelnd macht. Die Flaschen lagern anschließend mindestens 15 Monate auf der Feinhefe - bei Riserva-Auslesen sogar 36 Monate oder länger. Dabei werden die Flaschen gerüttelt, um die Hefepartikel in den Flaschenhals zu sammeln, und danach durch Einfrieren entfernt. Erst nach Zugabe einer kleinen Dosage und der Verschließung mit Naturkork und Agraffe ist der Sekt trinkfertig. Dieses arbeitsintensive Verfahren erfordert langes Hefelager und viel Handarbeit, belohnt aber mit einer besonders feinen, anhaltenden Perlage und komplexem Bukett.
Begrenzte Menge, höchste Ansprüche
Die aufwändige Herstellung schlägt sich in vergleichsweise geringen Mengen nieder: Alle Südtiroler Sekterzeuger zusammen kommen auf nur rund 400.000 Flaschen pro Jahr. Damit bleiben die Sekte selten und wertvoll. Jeder Jahrgang wird streng selektiv aus besten Weinbergslagen gewonnen. Zugleich sind alle Arbeitsgänge handwerklich geprägt - von der Lese bis zur Abfüllung und den Sekt-Spezialvorgängen. Diese Fokussierung auf Qualität statt Quantität ist zentral für den Erfolg: Seit der Gründung der Sekterzeuger-Vereinigung vor über 30 Jahren setzt man hier auf unverfälschten Genuss „100% Südtirol“. Die Kombination aus alpinem Klima, mineralischen Böden und den speziellen Rebsorten verleiht den Sekten ihre unverwechselbare Frische und Eleganz.
Führende Sekterzeuger in Südtirol
Arunda in Mölten ist die europaweit höchstgelegene Sektkellerei auf rund 1.200 Metern. Sie wurde 1979 gegründet und produziert ausschließlich nach metodo classico. Die Sekte reifen hier frostfrei gelagert in einem Bergkeller mehrere Jahre auf der Hefe. Die Cuvées bestehen aus Chardonnay, Weißburgunder und Pinot Noir aus ausgesuchten Lagen. Mit etwa 120.000 Flaschen pro Jahr zählt Arunda zu den größten Klassik-Sektbetrieben Südtirols. Das Sortiment reicht vom eleganten Brut und Pas Dosé über Blanc de Blancs und Rosé bis hin zu ausgiebig gereiften Riserva-Editionen.
Die Kellerei Meran brachte 2019 ihren ersten Jahrgangssekt auf den Markt. Der „Brut Riserva DOC 36“ ist eine Cuvée aus Chardonnay, Weißburgunder und Blauburgunder von Lagen um Meran und reift 36 Monate auf der Hefe. Er überzeugt mit feiner Perlage und zarten Brotkruste-Aromen. Auch die Cantina Kaltern ist für ihren Metodo Classico bekannt. Ihr „Brut Nature“ wird aus Pinot Noir und Chardonnay gekeltert, lagert 39 Monate auf der Hefe und kommt ohne Dosage aus. Das Ergebnis ist ein frischer, würziger Sekt mit besonders feiner Perlage.
Die Kellerei St. Pauls zählt mit der Marke Praeclarus seit 1979 zu den Pionieren. Der Praeclarus Brut aus 100% Chardonnay lagert mindestens 24 Monate auf der Hefe und glänzt mit Aromen von Mandelblüte, Pfirsich und Brotkruste sowie einer langanhaltenden Perlage. Auch das Weingut Haderburg in Salurn gilt als Traditionsadresse. Hier reifen die Sekte zwischen zwei und acht Jahren auf der Hefe, oft noch im Handrüttelpult. Basis ist biodynamisch angebauter Chardonnay, ergänzt durch Pinot Noir für die Rosévariante. Die Sekte zeichnen sich durch Tiefe, Kraft und feine Hefearomen aus.
Weitere wichtige Produzenten sind die Kellerei Kettmeir in Kaltern, die Kellerei Kurtatsch, die Sekt- und Weinkellerei Braunbach in Terlan, die Sektkellerei Lorenz Martini in Girlan und das Weingut Pfitscher in Montan. Gemeinsam bilden sie die Spitze der Südtiroler Schaumweinproduktion, die konsequent auf Metodo Classico, handwerkliche Arbeit und längere Hefereifung setzt. Jede Flasche ist ein Botschafter des Terroirs Südtirols und zeigt, dass Schaumwein hier zu den Spitzenprodukten Italiens zählt.
Wichtige Rebsorten für Südtiroler Sekt
Für Südtiroler Sekt dürfen nur drei klassische Rebsorten verwendet werden. Chardonnay ist die Hauptbasis vieler Sekte und sorgt für Frische, Struktur und Reifepotenzial. Blauburgunder verleiht Körper, Tiefe und elegante Beerennoten, während Weißburgunder Frische, Geschmeidigkeit und florale Akzente beiträgt. Alle Trauben werden etwas früher gelesen, um die lebendige Säure zu erhalten. Gemeinsam ergeben sie Schaumweine mit filigraner Säure, präziser Mineralität und aromatischer Vielschichtigkeit - das Markenzeichen des Südtiroler Sekts. - Gerardo [TS09/25]
| Name | Südtiroler Sekt | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Rubrik | Spumante Alto Adige | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||