Story: Erste + Neue | Südtirol
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Historische Wurzeln - Vom Beginn bis zur Fusion
Die Geschichte der Erste + Neue ist tief mit der Kalterer Weinbau-Tradition verwoben: Bereits im Jahr 1900 gründeten 70 lokale Winzer die „Erste Kellereigenossenschaft Kaltern“, um ihre Trauben selbst zu vinifizieren und zu vermarkten. 1925 folgte die Gründung der „Neuen Kellereigenossenschaft“ in unmittelbarer Bahnhofsnähe, was den Grundstein für späteres Wachstum legte. Im Jahr 1986 fusionierten diese beiden Genossenschaften - so entstand die moderne Erste + Neue. Später, im Jahr 1991, kam noch die Kellerei Baron Josef di Pauli dazu. Eine weitere wichtige Etappe war 2016 die Eingliederung in die größere Kellerei Kaltern, während die Traditionsmarke „Erste + Neue“ langfristig erhalten blieb.
Philosophie und Identität
Bei Erste + Neue verbindet sich Kontinuität mit Innovation. Der Name selbst symbolisiert dieses Spannungsfeld: „Erste“ steht für die gewachsene Tradition, „Neue“ für die Offenheit gegenüber neuen Ideen. Weinbau wird hier als Leidenschaft verstanden - nicht bloß als Produktion, sondern als Ausdruck von Heimat, Natur und generationsübergreifender Erfahrung. Seit der Fusion arbeitet das Weingut konsequent am Erhalt der regionalen Identität, setzt gleichzeitig auf moderne Techniken im Keller und mutige Etiketten-Gestaltung.
Weinberge, Mitgliederstruktur und Lagen
Heute sind rund 430 Weinbauern Mitglied der Genossenschaft und bringen ihre Trauben aus den sanft terrassierten Hängen rund um den Kalterer See und dem Plateau am Fuß des Mendelgebirges ein. Die Gesamtanbaufläche erstreckt sich auf etwa 260 Hektar, verteilt auf viele Einzellagen mit sehr unterschiedlichen Bodenarten - von sandig über kalkhaltig bis schottrig. Diese Vielfalt spiegelt sich auch im Sortiment wider: Erste + Neue kultiviert sowohl typische Südtiroler Rebsorten wie Gewürztraminer, Lagrein oder Vernatsch als auch internationale Trauben wie Chardonnay, Pinot Noir, Cabernet und Merlot.
Weinproduktion und Stilistik
Die Trauben werden mit großer Sorgfalt von Hand gelesen und vinifiziert, wobei der Kellermeister, aktuell Gerhard Sanin, die Entwicklungen im Keller über mehrere Monate hinweg kontinuierlich beobachtet. Einige Chargen reifen in Edelstahltanks, andere in unterschiedlichen Holzfässern - je nach Sorte und Jahrgang. Die Weine gliedern sich in drei Qualitätslinien: eine Basislinie, die „Classic“-Linie und die Premiumlinie „Puntay“. Bei den weißen Sorten wird häufig eine längere Lagerung auf der Feinhefe praktiziert, die Rotweine profitieren von großem und kleinem Holzfassausbau. Das Resultat sind balancierte, elegante Bergweine mit charakteristischer Typizität und merklichem Reifepotenzial.
Nachhaltigkeit und Ausblick
Ein zentraler Teil der Unternehmensphilosophie von Erste + Neue ist heute Nachhaltigkeit. Das Weingut ist nach dem Fair’n Green-Standard zertifiziert, was Umwelt-, Sozial- und Ökonomiekriterien gleichermaßen berücksichtigt. So wird nicht nur die Weinqualität gesichert, sondern auch der Erhalt der Kulturlandschaft und der natürlichen Ressourcen langfristig gefördert.
Fazit - Eine Symbiose aus Tradition und Innovation
Erste + Neue ist mehr als nur eine Kellerei: Sie ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Weinbau Tradition und Fortschritt miteinander verbinden kann. Mit über einem Jahrhundert Geschichte, einem breiten Spektrum an Rebsorten, sorgfältiger Arbeit im Weinberg und nachhaltiger Ausrichtung steht diese Genossenschaft heute für authentische Südtiroler Weinkultur und moderne Qualitätsphilosophie. Jeder ihrer Weine erzählt eine Geschichte - von den Menschen, dem Land und dem Jahr, in dem die Trauben gereift sind. - Gerardo [TS12/25]
Die Geschichte der Erste + Neue ist tief mit der Kalterer Weinbau-Tradition verwoben: Bereits im Jahr 1900 gründeten 70 lokale Winzer die „Erste Kellereigenossenschaft Kaltern“, um ihre Trauben selbst zu vinifizieren und zu vermarkten. 1925 folgte die Gründung der „Neuen Kellereigenossenschaft“ in unmittelbarer Bahnhofsnähe, was den Grundstein für späteres Wachstum legte. Im Jahr 1986 fusionierten diese beiden Genossenschaften - so entstand die moderne Erste + Neue. Später, im Jahr 1991, kam noch die Kellerei Baron Josef di Pauli dazu. Eine weitere wichtige Etappe war 2016 die Eingliederung in die größere Kellerei Kaltern, während die Traditionsmarke „Erste + Neue“ langfristig erhalten blieb.
Philosophie und Identität
Bei Erste + Neue verbindet sich Kontinuität mit Innovation. Der Name selbst symbolisiert dieses Spannungsfeld: „Erste“ steht für die gewachsene Tradition, „Neue“ für die Offenheit gegenüber neuen Ideen. Weinbau wird hier als Leidenschaft verstanden - nicht bloß als Produktion, sondern als Ausdruck von Heimat, Natur und generationsübergreifender Erfahrung. Seit der Fusion arbeitet das Weingut konsequent am Erhalt der regionalen Identität, setzt gleichzeitig auf moderne Techniken im Keller und mutige Etiketten-Gestaltung.
Weinberge, Mitgliederstruktur und Lagen
Heute sind rund 430 Weinbauern Mitglied der Genossenschaft und bringen ihre Trauben aus den sanft terrassierten Hängen rund um den Kalterer See und dem Plateau am Fuß des Mendelgebirges ein. Die Gesamtanbaufläche erstreckt sich auf etwa 260 Hektar, verteilt auf viele Einzellagen mit sehr unterschiedlichen Bodenarten - von sandig über kalkhaltig bis schottrig. Diese Vielfalt spiegelt sich auch im Sortiment wider: Erste + Neue kultiviert sowohl typische Südtiroler Rebsorten wie Gewürztraminer, Lagrein oder Vernatsch als auch internationale Trauben wie Chardonnay, Pinot Noir, Cabernet und Merlot.
Weinproduktion und Stilistik
Die Trauben werden mit großer Sorgfalt von Hand gelesen und vinifiziert, wobei der Kellermeister, aktuell Gerhard Sanin, die Entwicklungen im Keller über mehrere Monate hinweg kontinuierlich beobachtet. Einige Chargen reifen in Edelstahltanks, andere in unterschiedlichen Holzfässern - je nach Sorte und Jahrgang. Die Weine gliedern sich in drei Qualitätslinien: eine Basislinie, die „Classic“-Linie und die Premiumlinie „Puntay“. Bei den weißen Sorten wird häufig eine längere Lagerung auf der Feinhefe praktiziert, die Rotweine profitieren von großem und kleinem Holzfassausbau. Das Resultat sind balancierte, elegante Bergweine mit charakteristischer Typizität und merklichem Reifepotenzial.
Nachhaltigkeit und Ausblick
Ein zentraler Teil der Unternehmensphilosophie von Erste + Neue ist heute Nachhaltigkeit. Das Weingut ist nach dem Fair’n Green-Standard zertifiziert, was Umwelt-, Sozial- und Ökonomiekriterien gleichermaßen berücksichtigt. So wird nicht nur die Weinqualität gesichert, sondern auch der Erhalt der Kulturlandschaft und der natürlichen Ressourcen langfristig gefördert.
Fazit - Eine Symbiose aus Tradition und Innovation
Erste + Neue ist mehr als nur eine Kellerei: Sie ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Weinbau Tradition und Fortschritt miteinander verbinden kann. Mit über einem Jahrhundert Geschichte, einem breiten Spektrum an Rebsorten, sorgfältiger Arbeit im Weinberg und nachhaltiger Ausrichtung steht diese Genossenschaft heute für authentische Südtiroler Weinkultur und moderne Qualitätsphilosophie. Jeder ihrer Weine erzählt eine Geschichte - von den Menschen, dem Land und dem Jahr, in dem die Trauben gereift sind. - Gerardo [TS12/25]
© www.erste-neue.it| Name | Erste + Neue | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Rubrik | Südtirol | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gründungsjahr | 1900 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Eigentümer | Genossenschaftseigentum | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Önologe | Gerhard Sanin | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Jahresproduktion (Fl.) | 3.500.000 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Rebfläche (Hektar) | 450 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Traubenzukauf | Nein | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bewirtschaftung | Konventionell | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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