Das italienische Weindepot

Prosecco Frizzante | Klassiker aus Hügellage

Prosecco Frizzante | Klassiker aus Hügellage



Prosecco ist ohne Zweifel eines der bekanntesten, italienischen Exportprodukte - weltweit gefragt und buchstäblich in aller Munde. Wir sprechen dabei ausschließlich von dem hochwertigen Perlwein aus Italiens Nordosten - dessen Herkunftsbezeichnung bereits seit Jahren durch Verordnungen geregelt ist.

Die unterschiedlichen Prosecco Varianten (am bekanntesten frizzante und spumante) unterscheiden sich jeweils vom Kohlensäuredruck bzw. Kohlensäuregehalt. Dabei entspricht der Prosecco Frizzante den Bestimmungen eines Perlweins, dessen Kohlensäuredruck schwankt zwischen 1und 2,5 bar - ein moussierender, zurückhaltender und weicher Wein. Bei Prosecco ist die Kohlensäure das Ergebnis einer zweiten Vergärung im Edelstahltank. Natürlich existieren noch eine ganze Reihe weiterer Qualitätsfaktoren, darunter: Das Produktionsvolumen (handwerkliche Manufaktur oder industrielle Großproduktion) sowie die Qualität der Böden (die besten Lagen sind heißbegehrt) sowie die der Trauben. Die Produkte höchster Wertigkeit stammen aus namhaften Lagen wie Conegliano Valdobbiadene, den Rive und last but not least Cartizze. - Gerardo

Dabei wurde 'Prosecco' als Name der Traube aus dem Stichwortkatalog getilgt - sie darf von nun an ausschließlich 'Glera' genannt werden - und man schuf folgende vier Gütesiegel: zum einen die DOCs Prosecco sowie Prosecco di Treviso, zum anderen versehen mit dem begehrten zusätzlichem G für noch größere Garantie, die DOCGs Asolo (früher Prosecco del Montello und dei Colli Asolani) sowie Conegliano Valdobbiadene, wobei in letzterem Fall auf dem Etikett zusätzlich die Angabe bestimmter Unterzonen - sehr berühmt Cartizze, dagegen bisher weniger bekannt, aber unbedingt kennenlernenswert die verschiedenen Rive - erlaubt ist.' - Gambero Rosso

Hinweis: Wir geben der Ordnung halber den Jahrgang mit an. Das italienische Weingesetz schreibt eine Jahrgangsangabe bei Perl- und Schaumweinen jedoch nicht zwingend vor. Sie finden deshalb nicht auf allen Flaschen einen Jahrgang und diesem ist im Falle hochwertiger Schaumweine weniger Bedeutung als z.B. bei Weißwein zuzumessen.



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Prosecco Frizzante 'La Jara' DOC 2016

Prosecco Frizzante 'La Jara' DOC 2016


La Jara, Venetien (Treviso)

Der beliebte Prosecco Frizzante hat im Vergleich zu Schaumweinen nur die Hälfte an Kohlensäure, er ist somit etwas unkomplizierter und leichter. La Jara verarbeitet auschliesslich Prosecco-Trauben aus naturnahem Landbau. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Ein absolut naturbelassenes Produkt nicht nur im Weinberg, sondern auch im Keller. Frisch und lebendig, von mittlerer Perlage sowie feinem Frucht- und Blütenbouquet. - Gerardo

Gerardo's Notizen: 'Der Prosecco Frizzante von La Jara ist ein reintöniger und frischer Perlwein von angenehmen Mundgefühl und ansprechender Aufmachung. Der Duft erinnert an frische Äpfel und dezent an Aprikose, bei nur halb soviel Kohlensäuredruck wie bei Spumante (Sekt) ist dieser Prosecco zudem etwas trinkiger und leichter.

Bei allen La Jara Prosecco's ist neben der naturnahen Produktionsmethode auch das hervorragende Preis- / Leistungsverhältnis erwähnenswert.'

 

0,75-L-Fl. | Perlwein/Sekt | Alkohol: 10,5 % Vol. | Enthält Sulfite.

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Riflessi Frizzante DOC Circeo 2016

Riflessi Frizzante DOC Circeo 2016


Cantina Sant'Andrea, Latium (Terracina)

Von zarter, strohgelber Farbe gibt sich der Riflessi Frizzante elegant mit floralen Noten von Blumen und tropischen Früchten in der Nase. Im Geschmack trocken, frisch und angenehm im Abgang brilliert dieser Perlwein in einer Cuvee aus Trebbiano und Malvasia. Riflessi frizzante eignet sich hervorragend als Apertif und als gelungene Abwechslung zum Prosecco - auch sehr gut in Kombination mit Fischgerichten wie Meeresfrüchtesalat, Muscheln und Fisch-Risotto geeignet. - Gerardo

 

0,75-L-Fl. | Perlwein/Sekt | Alkohol: 12% Vol. | Enthält Sulfite.

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Prosecco Frizzante 'Mas' DOCG 2016

Prosecco Frizzante 'Mas' DOCG 2016


Le Colture, Venetien (Valdobbiadene)

Auf Le Colture produziert die Familie Ruggeri mit dem 'Mas' einen hochwertigen Prosecco Frizzante. Die Trauben stammen auschließlich aus den familieneigenen Weinbergen in Valdobbiadene, werden von Hand gelesen und sorgfältig weiterverarbeitet. Ein typischer, handwerklicher Prosecco mit glanzheller Farbe und mittlerer Perlage. Im Duft anhaltendes, blumiges und fruchtiges Aroma. Idealer Aperitif und Begleiter der modernen Küche. - Gerardo

Gerardo's Notizen: 'Wir werden nicht müde zu betonen, dass es sich bei Le Colture um einen Familienbetrieb mit eigenen Weinbergen handelt. Denn das Gros des am Markt angebotenen Prosecco stammt von reinen Abfüllbetrieben ohne eigene Weinberge. Für den Verbraucher wird es zunehmend schwerer zu erkennen, ob es sich um einen Prosecco aus industrieller Fertigung oder handwerklicher Produktion handelt. Ganz zu Schweigen von den Unterschieden zwischen 'Prosecco' und 'Prosecco Valdobbiadene DOCG'.'

 

0,75-L-Fl. | Perlwein/Sekt | Alkohol: 11,5% Vol. | Enthält Sulfite.

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Moscato d' Asti 'Particella 101' DOCG 2016

Moscato d' Asti 'Particella 101' DOCG 2016


Ca' del Baio, Piemont (Treiso)

Moscato d'Asti ist der klassische, piemonteser Lust-und-Laune-Wein: Die Kombination aus niedrigem Alkoholgehalt, leichter Mousseux und wunderbarer, frischer Fruchtsüsse machen diesen Wein aus dem Anbaugebiet 'TreStelle' zu einem feinem Aperitif. - Gerardo

 

0,75-L-Fl. | Süssswein | Alkohol: 5,5 % Vol. (+Süßreserve) | Enthält Sulfite.

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Prosecco Frizzante | Klassiker aus Hügellage



Pro-Secco?
Klingt gut, oder? Man könnte fast annehmen, ein mit allen Schaumweinen gewaschener Marketing-Stratege hätte sich diesen Namen ausgedacht! “Pro” hört sich schon gewaltig positiv an – und wer wäre nicht für einen trockenen Tropfen ganz “secco”? Prosecco (neuerdings Glera) heißt die Traubensorte und die gibt es schon seit Jahrhunderten. Wie den prickelnden Wein, den Prosecco frizzante, aus Conegliano und Valdobbiadene in der Provinz Treviso. Die Rebgärten, in welchen die weißen Trauben auf genau begrenzten Hügeln gedeihen, liegen traumhaft zwischen den weit schwingenden Hügeln nördlich von Venedig.

Siegeszug eines Getränks
Der perlende Weisswein war lange Zeit nichts weiter als ein ländlicher, aber delikater, erfrischender Wein, der hauptsächlich an Ort und Stelle getrunken wurde - und höchstens bis Venedig reiste. Erst in den letzten Jahren füllt man ihn vermehrt auf Flaschen, zwischenzeitlich avancierte er sogar zum neuen Star am Bläschen-Himmel. Spät vormittags im Café ist er genau passend, wie am frühen Abend in der Bar; Frizzante wie Spumante tun gut als Aperitif sowie als kühle Stärkung in heißen Nächten.

Frizzante & Spumante
Den Wein aus der Glera-Rebe gibt es in drei Versionen: als (eher unbekannten) Stillwein, Perlwein (frizzante) und Schaumwein (Spumante). Die klassische Versionist der Perlwein (Frizzante). Er schäumt, ist erfrischend und hat eine moderate Menge an natürlicher Kohlensäure und ist zudem von der Sektsteuer befreit. Viele Weintrinker lieben gerade das moderate Sprudeln des frizzante. Spumante (Schaumwein) hingegen ist die Version, die eine höhere Konzentration an Kohlensäure aufweist. Eine Lagerzeit auf der Flasche von einem Jahr bekommt dem Prosecco spumante recht gut, er wird deutlicher ausgeglichener. Die Spumanteversion ist im Vergleich zum frizzante im Preis immer teurer, da die deutsche Schaumweinsteuer in Höhe von EUR 1,21 anfällt und ausserdem Spezialflaschen für den höheren Druck verwendet werden müssen.

Nur eine Mode?
Der Perlwein (also Frizzante) ist der Klassiker aus der Anbauzone. Die Winzer haben bis in die Neuzeit die im Frühling neu entfachte Gärung als Grundlage für den perligen Wein genutzt. Das ist sein Markenzeichen seit jeher. Lassen Sie sich also nicht irritieren, wenn Sie immer wieder einmal lesen, dass der Prosecco Spumante (Sekt) der wahre Prosecco wäre und der Frizzante nur etwas für Anfänger, es ist vielleicht gerarde umgekehrt. Diese Behauptung stimmt weder mit der Entwicklungsgeschichte dieses Weines, noch mit seinen zarten, fragilen Aromen überein. Erst die Kellertechnik der Neuzeit erlaubt die Versektung des Weissweines. Dem Produkt wird dadurch die doppelte Menge an Kohlensäure zuführt, was am Ende im Verbund mit der Dosage, also die Zucker- bzw. Likörbeigabe, die gewünschte Geschmacksrichtung geben soll.

Sind Billigpreise realistisch?
Der Erfolg des Perlweins war abzusehen. Die Nachfrage nach billigem Perlwein für Alle wurde nach dem bewährtem Discount-Rezept befriedigt. In der klassischen DOCG-Hügelzone sind die Rebflächen und die Erträge pro Hektar streng limitiert und überwacht. Da der Anbau der Glera-Rebe grundsätzlich überall möglich und legal ist, kamen schnell neue Gebiete ausserhalb der DOC-Zone mit der Bezeichnung Prosecco IGT (Tafelwein) hinzu, insbesondere in den Flachlagen des angrenzenden Piave-Gebietes. Die Erntemengen pro Hektar erreichen dort leicht das Doppelte und mehr an Trauben pro Hektar, als die im DOC-Bereich erlaubten 120 dz/ha. Da die Glera-Rebe grundsätzlich eine starke Wüchsigkeit aufweist, ist deren 'Ausbeutung' zum Industriewein (Verarbeitungswein) ein Leichtes. Hohe Ernteerträge stehen nicht nur für billige Preise, sondern auch für mindere Qualitäten. Neben der optimalen Reife der Trauben sind richtige, also meist niedrige Erträge per Hektar, wichtige Faktoren. Die erlaubten DOC-Mengen von 120/dz ha sind keinesfalls aberwitzig niedrig, gesunde Böden und Rebstöcke leben hier im Einklang mit der Natur. Des Profites wegen werden Selbstschränkungen nicht gerne gesehen, denn man hört auch von Erträgen per Hektar, welche sich jenseits der 300 dz/ha bewegen. - Gerardo