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Story: Kellerei Bozen | Südtirol
Seite: 2/3
Die Geschichte der Kellerei Bozen - Von der Tradition in die Moderne
Die Anfänge: Wurzeln in Gries und St. Magdalena
Die Geschichte der Kellerei Bozen beginnt im Jahr 1908, als 30 Winzer aus dem Bozner Stadtteil Gries beschlossen, eine Winzergenossenschaft zu gründen. Ihr Hauptanliegen war die Vinifizierung einer der wichtigsten Rebsorten des Gebiets: des autochthonen Lagrein. Einige Jahre später, im Jahr 1930, gründeten 18 Winzer im Stadtteil St. Magdalena eine weitere kleine Genossenschaft. Ihr Ziel war es, die Vernatsch-Trauben zu dem heute legendären St. Magdalener Wein zu verarbeiten.
Eine neue Ära: Die Fusion zweier Traditionen
Über viele Jahrzehnte hinweg bewahrten beide Bozner Weinrealitäten ihre Eigenständigkeit, pflegten ihre Traditionen und Spezialitäten. Im Jahr 2001 wagten sie gemeinsam einen entscheidenden Schritt in die Zukunft: Aus dem Zusammenschluss der Kellereien Gries und St. Magdalena entstand die Kellerei Bozen. Mit der Fusion wuchs auch die Zahl der Mitglieder auf heute 224. Dieser Zusammenschluss vereinte nicht nur zwei traditionsreiche Weinwelten, sondern markierte auch den Beginn eines neuen Kapitels für den Weinbau in Bozen.
Der Fusion folgte schließlich auch eine räumliche Zusammenlegung. Im Jahr 2015 wurde der Grundstein für das neue, unterirdische Kellereigebäude im Ortsteil Moritzing gelegt. Dafür wurde ein größtenteils unbebautes Hanggrundstück genutzt, das ideale Voraussetzungen für einen modernen Weinkeller bot.
Innovation im Herzen der Tradition
Erstmals wurden mit dem neuen Gebäude alle Tätigkeiten der Kellerei Bozen - von der Anlieferung bis zum Verkauf - an einem Standort gebündelt. Im Herbst 2018 wurde die erste Traubenernte komplett in Moritzing gepresst. Auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern können die sorgfältig handgelesenen Trauben seitdem so schonend und natürlich wie möglich verarbeitet werden. Dies ist auch einer neuen Produktionsmethode zu verdanken: Die Trauben werden an der höchsten Stelle des Gebäudes angeliefert und gleiten dann nach unten in den Keller zur Lagerung. Dieser Schwerkraftfluss reduziert mechanische Einflüsse und sorgt für eine konstant hohe Weinqualität.
Die Ausweitung der Produktionsmöglichkeiten erlaubt zudem die getrennte Verarbeitung der einzelnen Weinberge, sodass der individuelle Charakter jeder Lage erhalten bleibt. Darüber hinaus ist das neue Kellereigebäude energieoptimiert und wurde nach den neuesten KlimaHaus®-Standards gebaut. Die stabile Bodentemperatur des Hanges, in den die Kellerei hineingebaut wurde, wird zur natürlichen Kühlung der unterirdischen Räume genutzt - das spart wertvolle Ressourcen.
Architektonische Highlights und Symbolik
Ein architektonisches Highlight des neuen Gebäudes ist die hofseitige Stirnwand mit einer zweiten Haut: einem Weinblatt aus bronzefarbenem, gelochtem Aluminiumblech. Als wesentlicher Bestandteil der Rebe steht das Blatt für Vitalität und ist zugleich Symbol für die Weinproduktion in der Südtiroler Landeshauptstadt.
Fazit
Die Geschichte der Kellerei Bozen ist eine Geschichte von Vision, Mut und dem Respekt vor der Tradition. Aus zwei kleinen Genossenschaften ist eine moderne, innovative Kellerei geworden, die ihre Wurzeln ehrt und gleichzeitig die Zukunft gestaltet. Das neue Gebäude in Moritzing steht nicht nur für einen technischen und architektonischen Meilenstein, sondern auch für das Bekenntnis der Kellerei zu Nachhaltigkeit und Qualität. Die Kellerei Bozen ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Tradition und Innovation im Weinbau zu etwas ganz Besonderem verschmelzen können. - Gerardo [TS05/25]
Die Anfänge: Wurzeln in Gries und St. Magdalena
Die Geschichte der Kellerei Bozen beginnt im Jahr 1908, als 30 Winzer aus dem Bozner Stadtteil Gries beschlossen, eine Winzergenossenschaft zu gründen. Ihr Hauptanliegen war die Vinifizierung einer der wichtigsten Rebsorten des Gebiets: des autochthonen Lagrein. Einige Jahre später, im Jahr 1930, gründeten 18 Winzer im Stadtteil St. Magdalena eine weitere kleine Genossenschaft. Ihr Ziel war es, die Vernatsch-Trauben zu dem heute legendären St. Magdalener Wein zu verarbeiten.
Eine neue Ära: Die Fusion zweier Traditionen
Über viele Jahrzehnte hinweg bewahrten beide Bozner Weinrealitäten ihre Eigenständigkeit, pflegten ihre Traditionen und Spezialitäten. Im Jahr 2001 wagten sie gemeinsam einen entscheidenden Schritt in die Zukunft: Aus dem Zusammenschluss der Kellereien Gries und St. Magdalena entstand die Kellerei Bozen. Mit der Fusion wuchs auch die Zahl der Mitglieder auf heute 224. Dieser Zusammenschluss vereinte nicht nur zwei traditionsreiche Weinwelten, sondern markierte auch den Beginn eines neuen Kapitels für den Weinbau in Bozen.
Der Fusion folgte schließlich auch eine räumliche Zusammenlegung. Im Jahr 2015 wurde der Grundstein für das neue, unterirdische Kellereigebäude im Ortsteil Moritzing gelegt. Dafür wurde ein größtenteils unbebautes Hanggrundstück genutzt, das ideale Voraussetzungen für einen modernen Weinkeller bot.
Innovation im Herzen der Tradition
Erstmals wurden mit dem neuen Gebäude alle Tätigkeiten der Kellerei Bozen - von der Anlieferung bis zum Verkauf - an einem Standort gebündelt. Im Herbst 2018 wurde die erste Traubenernte komplett in Moritzing gepresst. Auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern können die sorgfältig handgelesenen Trauben seitdem so schonend und natürlich wie möglich verarbeitet werden. Dies ist auch einer neuen Produktionsmethode zu verdanken: Die Trauben werden an der höchsten Stelle des Gebäudes angeliefert und gleiten dann nach unten in den Keller zur Lagerung. Dieser Schwerkraftfluss reduziert mechanische Einflüsse und sorgt für eine konstant hohe Weinqualität.
Die Ausweitung der Produktionsmöglichkeiten erlaubt zudem die getrennte Verarbeitung der einzelnen Weinberge, sodass der individuelle Charakter jeder Lage erhalten bleibt. Darüber hinaus ist das neue Kellereigebäude energieoptimiert und wurde nach den neuesten KlimaHaus®-Standards gebaut. Die stabile Bodentemperatur des Hanges, in den die Kellerei hineingebaut wurde, wird zur natürlichen Kühlung der unterirdischen Räume genutzt - das spart wertvolle Ressourcen.
Architektonische Highlights und Symbolik
Ein architektonisches Highlight des neuen Gebäudes ist die hofseitige Stirnwand mit einer zweiten Haut: einem Weinblatt aus bronzefarbenem, gelochtem Aluminiumblech. Als wesentlicher Bestandteil der Rebe steht das Blatt für Vitalität und ist zugleich Symbol für die Weinproduktion in der Südtiroler Landeshauptstadt.
Fazit
Die Geschichte der Kellerei Bozen ist eine Geschichte von Vision, Mut und dem Respekt vor der Tradition. Aus zwei kleinen Genossenschaften ist eine moderne, innovative Kellerei geworden, die ihre Wurzeln ehrt und gleichzeitig die Zukunft gestaltet. Das neue Gebäude in Moritzing steht nicht nur für einen technischen und architektonischen Meilenstein, sondern auch für das Bekenntnis der Kellerei zu Nachhaltigkeit und Qualität. Die Kellerei Bozen ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie Tradition und Innovation im Weinbau zu etwas ganz Besonderem verschmelzen können. - Gerardo [TS05/25]
© www.kellereibozen.com| Name | Kellerei Bozen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Rubrik | Südtirol | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gründungsjahr | 1908 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Eigentümer | Genossenschaftseigentum | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Önologe | Stephan Fillippi | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Jahresproduktion (Fl.) | 2.500.000 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Rebfläche (Hektar) | 340 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Traubenzukauf | Nein | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bewirtschaftung | Konventionell | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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