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Story: Muri Gries | Südtirol
Seite: 3/5
Wein und Kloster: Eine lange Verbindung
Schon Benedikt von Nursia, der Gründer des Klosters Monte Cassino, befasste sich vor über 1.500 Jahren mit dem Wein und seiner angemessenen Nutzung - eine Auseinandersetzung, die bis heute in den Klöstern weiterlebt. Wein war stets mehr als nur Genussmittel: Er besitzt eine religiöse, kulturelle und medizinische Bedeutung. Die Bibel ist voll von Verweisen auf den Rebensaft - etwa im Psalm 104, wo der Wein als Gabe Gottes gepriesen wird, die das Herz des Menschen erfreut. In der jüdisch-christlichen Tradition ist Wein ein zentrales Symbol. Besonders als Messwein nimmt er im Gottesdienst eine unverzichtbare Rolle ein. Darüber hinaus galt Wein stets als Lebenselixier - wohldosiert und maßvoll genossen. Es ist daher kein Zufall, dass Klöster in Mittel- und Südeuropa seit dem frühen Mittelalter eine Schlüsselrolle bei der Verbreitung und Kultivierung des europäischen Weinbaus spielten.
Muri-Gries als Bewahrer klösterlicher Weintradition
Das Kloster Muri-Gries versteht sich seit seiner Gründung als Hüter dieser Weinbautradition. Mit großer Sorgfalt werden die zum Kloster gehörenden Rebflächen gepflegt - vom Weinberg über den historischen Klosterkeller bis hin zur Abfüllung. Die überschaubare Eigenproduktion erlaubt es, auf höchste Qualität zu achten. Es ist eine Philosophie der Verantwortung: Die Weine von Muri-Gries sind nicht nur ein Aushängeschild, sondern auch eine Verpflichtung zur Bewahrung eines kulturellen Erbes. Seit 1788 reifen die Weine in den alten Mauern des ehemaligen Augustiner-Chorherrenklosters, im Herzen der Klosteranlage. Dort befindet sich auch die alte Weinpresse aus dem Jahr 1549 - Symbol für die Beständigkeit und Aufgabe, Weinbau mit Tradition zu betreiben. Moderne Kellertechnik wird dezent eingesetzt, ohne die historischen Strukturen zu stören. Der Gärkeller, die Edelstahlfässer sowie die großen Holzfässer und Barriques stehen in perfektem Einklang mit dem jahrhundertealten Gemäuer.
Von der Geschichte zur Gegenwart
Mit dem Einzug der Benediktinermönche aus dem Schweizer Kloster Muri im Jahr 1845 begann für Gries ein neuer Abschnitt. Die Klosterkellerei wurde über die Jahre weiterentwickelt und professionalisiert. Im 20. Jahrhundert wurde verstärkt auf Eigenabfüllung gesetzt - ein entscheidender Schritt, um das Weingut Muri-Gries in die Moderne zu führen. Heute gilt es als beispielhaft für die Verbindung von benediktinischer Lebensweise, respektvollem Umgang mit der Natur und handwerklicher Präzision im Weinbau.
Die Menschen hinter dem Wein
Zwei Persönlichkeiten prägen maßgeblich die Qualität und Philosophie von Muri-Gries: Walter Bernard und Christian Werth. Walter Bernard, Jahrgang 1970, betreut seit 1990 die Weinberge. Er beobachtet jede Phase des Rebenwachstums mit Sorgfalt und beschreibt seinen Ansatz als einfühlsames „Erziehen“ der Reben - stets mit dem Ziel, bestmögliche Traubenqualität zu erzielen.
Christian Werth, Jahrgang 1961, ist seit 1988 als Kellermeister im Einsatz. Für ihn ist der Beruf auch Berufung. Zwischen Tradition und Innovation findet er seinen eigenen Weg - unterstützt von der Klostergemeinschaft. Besonders der Moment, in dem der neue Jahrgang erstmals verkostet wird, ist für ihn immer wieder ein Höhepunkt: ein Spiegelbild der Natur und ihrer Vielfalt. Muri-Gries steht so nicht nur für exzellente Weine, sondern auch für Menschen, die mit Hingabe und Respekt ein jahrhundertealtes Erbe weitertragen. - Gerardo [TS05/25]
Schon Benedikt von Nursia, der Gründer des Klosters Monte Cassino, befasste sich vor über 1.500 Jahren mit dem Wein und seiner angemessenen Nutzung - eine Auseinandersetzung, die bis heute in den Klöstern weiterlebt. Wein war stets mehr als nur Genussmittel: Er besitzt eine religiöse, kulturelle und medizinische Bedeutung. Die Bibel ist voll von Verweisen auf den Rebensaft - etwa im Psalm 104, wo der Wein als Gabe Gottes gepriesen wird, die das Herz des Menschen erfreut. In der jüdisch-christlichen Tradition ist Wein ein zentrales Symbol. Besonders als Messwein nimmt er im Gottesdienst eine unverzichtbare Rolle ein. Darüber hinaus galt Wein stets als Lebenselixier - wohldosiert und maßvoll genossen. Es ist daher kein Zufall, dass Klöster in Mittel- und Südeuropa seit dem frühen Mittelalter eine Schlüsselrolle bei der Verbreitung und Kultivierung des europäischen Weinbaus spielten.
Muri-Gries als Bewahrer klösterlicher Weintradition
Das Kloster Muri-Gries versteht sich seit seiner Gründung als Hüter dieser Weinbautradition. Mit großer Sorgfalt werden die zum Kloster gehörenden Rebflächen gepflegt - vom Weinberg über den historischen Klosterkeller bis hin zur Abfüllung. Die überschaubare Eigenproduktion erlaubt es, auf höchste Qualität zu achten. Es ist eine Philosophie der Verantwortung: Die Weine von Muri-Gries sind nicht nur ein Aushängeschild, sondern auch eine Verpflichtung zur Bewahrung eines kulturellen Erbes. Seit 1788 reifen die Weine in den alten Mauern des ehemaligen Augustiner-Chorherrenklosters, im Herzen der Klosteranlage. Dort befindet sich auch die alte Weinpresse aus dem Jahr 1549 - Symbol für die Beständigkeit und Aufgabe, Weinbau mit Tradition zu betreiben. Moderne Kellertechnik wird dezent eingesetzt, ohne die historischen Strukturen zu stören. Der Gärkeller, die Edelstahlfässer sowie die großen Holzfässer und Barriques stehen in perfektem Einklang mit dem jahrhundertealten Gemäuer.
Von der Geschichte zur Gegenwart
Mit dem Einzug der Benediktinermönche aus dem Schweizer Kloster Muri im Jahr 1845 begann für Gries ein neuer Abschnitt. Die Klosterkellerei wurde über die Jahre weiterentwickelt und professionalisiert. Im 20. Jahrhundert wurde verstärkt auf Eigenabfüllung gesetzt - ein entscheidender Schritt, um das Weingut Muri-Gries in die Moderne zu führen. Heute gilt es als beispielhaft für die Verbindung von benediktinischer Lebensweise, respektvollem Umgang mit der Natur und handwerklicher Präzision im Weinbau.
Die Menschen hinter dem Wein
Zwei Persönlichkeiten prägen maßgeblich die Qualität und Philosophie von Muri-Gries: Walter Bernard und Christian Werth. Walter Bernard, Jahrgang 1970, betreut seit 1990 die Weinberge. Er beobachtet jede Phase des Rebenwachstums mit Sorgfalt und beschreibt seinen Ansatz als einfühlsames „Erziehen“ der Reben - stets mit dem Ziel, bestmögliche Traubenqualität zu erzielen.
Christian Werth, Jahrgang 1961, ist seit 1988 als Kellermeister im Einsatz. Für ihn ist der Beruf auch Berufung. Zwischen Tradition und Innovation findet er seinen eigenen Weg - unterstützt von der Klostergemeinschaft. Besonders der Moment, in dem der neue Jahrgang erstmals verkostet wird, ist für ihn immer wieder ein Höhepunkt: ein Spiegelbild der Natur und ihrer Vielfalt. Muri-Gries steht so nicht nur für exzellente Weine, sondern auch für Menschen, die mit Hingabe und Respekt ein jahrhundertealtes Erbe weitertragen. - Gerardo [TS05/25]
© www.muri-gries.com| Name | Muri Gries | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Rubrik | Südtirol | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Gründungsjahr | 1500 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Eigentümer | Kloster Muri | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Önologe | Manfred Bernard | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Jahresproduktion (Fl.) | 500.000 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Rebfläche (Hektar) | 30 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Traubenzukauf | Nein | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bewirtschaftung | Konventionell | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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